Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny & Daniel

#60 | Depressionen annehmen?

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny und Daniel

Depressionen zählen zu den besonders weit verbreiteten psychischen Erkrankungen überhaupt und werden oft unterschätzt. Wir möchten unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teilen und zusammen mit Euch das Thema weiter enttabuisieren.

Im Internet findet ihr uns unter www.dark-mind.de

Bei Daniel wurde erst vor Kurzem eine depressive Episode diagnostiziert. Nach diversen Gesprächen beginnt er nun seine erste Therapie.

Bei Conny liegen sowohl Erstdiagnose, als auch die Therapie schon einige Jahre zurück. Dennoch ist die Erkrankung und deren Begleiterscheinungen ein Thema, welches sie immer noch fast täglich beschäftigt.

Wir wünschen euch eine glückliche Woche! Conny und Daniel

#60 | Depressionen annehmen?

Wir haben eine Mail mit einer umfangreichen Fragestellung erhalten und werden uns aus diesem Anlass mit Melancholie und Depression auseinandersetzen. Zunächst zur Melancholie. Was ist sie eigentlich und was kann sie in uns auslösen? Conny beschreibt, wie sie schon als Kind immer einen Hang zur Melancholie hatte und dies als eine ihrer persönlichen Eigenschaften identifiziert hat. Doch in wieweit sollte man dies so annehmen bzw. lieber ausleben und welche Folgen kann dies andererseits auch haben?
Im zweiten Teil fragen wir uns dann eine ähnliche Frage zum Thema Depression. Was davon können wir für uns wirklich annehmen? Kann es vielleicht sogar helfen, die Depression für sich als einen Teil der Persönlichkeit anzunehmen? Wo lohnt es sich aber andererseits vielleicht doch, gegen die depressiven Mächte anzukämpfen und somit eventuell Schlimmeres abzuwenden?

#59 | Sommer, Sonne, Depression

Zu aller erst interessiert uns natürlich brennend, wie denn nun Connys Start in das Arbeitsleben war und ob sich denn nun all ihre Befürchtungen bewahrheitet haben. Sie berichtet in allen Einzelheiten, was sie erlebt hat und wie sie sich dabei gefühlt hat, den Schritt in ein anderes Leben zu wagen. Dabei schlagen die Überraschungen sowohl ins Positive als auch ins Negative aus.
Anlässlich einer E-Mail-Nachfrage beschäftigen wir uns anschließend mit dem Thema Sonne und Natur. Wie hilfreich kann es sein, sich in der Natur aufzuhalten, wenn es uns gerade nicht so gut geht und die Depression schon wieder ihre Fänge nach uns ausgestreckt hat. Dabei fragen wir auch, welchen Beitrag die aktuelle Jahreszeit dazu leisten kann und reden über die Melancholie des Sommers.

#58 | Neuer Job in der Depression

Endlich ist es soweit. Conny wird in einem Tag ihren neuen Job antreten. Sie berichtet davon, welche Gedanken ihr durch den Kopf gehen und welche Qualen sie mental durchleidet. Dabei begleitet sie dauerhaft der Gedanke, dass diese Panik ja völlig unbegründet ist. Auch Daniel verfällt immer mehr in Panik. Er führt immer mehr Bewerbungsgespräche, um auch bald einen neuen Job antreten zu können. Die Bedenken vor diesem Wandel könnten jedoch nicht größer sein.
Darüber hinaus tasten wir uns ein wenig an das Thema Ernährung. Was hat diese eigentlich für einen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit und wie haben wir uns ernährt, kurz bevor die Depression losging?

#57 | Neue Herausforderungen in der Depression

Der Wind der Veränderung weht uns um die Nase, denn beide stehen wir etwas näher oder noch ein klein Wenig weiter entfernt davor, einen neuen Job anzutreten. Für Conny ist es schon in ein paar Tagen soweit und auch Daniel ist inzwischen dabei, Bewerbungsgespräche zu führen, um bald wieder in das Arbeitsleben einsteigen zu können. Dass das alles ganz schön beängstigend sein kein, können bestimmt sehr viele Menschen nachvollziehen. Wir tauschen uns über diese Ängste und Bedenken aus. Dabei kommen wir auch auf das Thema ganz bestimmter Drucksituationen im Arbeitsumfeld. Es gibt wohl immer diese Menschen, die einem nicht besonders wohl gesonnen sind. Doch wie können wir uns davon abgrenzen, um uns selbst zu schützen?

#56 | Neid in der Depression

Für diese Folge haben wir einen sehr schönen Aufhänger. Uns erreichte eine E-Mail, die sehr schön eine ganz bestimmte Situation beschreibt: Man hat einen ganz normalen Tag. Es passiert nichts Gutes und nichts Schlechtes. Auf einmal kommt jedoch jemand zu uns und erzählt uns, wie gut und wie toll alles gerade läuft und dass ja alles gerade so schön ist. Und schon ist für uns alles vorbei mit der "guten Laune". Die Positivität einer anderen Person zieht uns manchmal einfach runter, wenn wir depressiv sind. Darüber wollen wir uns austauschen und schauen, in welchen Lebenssituationen uns Ähnliches widerfahren ist.

#55 | Zukunft der Depression

Wir sprechen erst mal über das Wetter. Warum auch nicht? Denn die meteorologischen Umstände tragen schließlich auch erheblich zur psychischen, aber auch körperlichen Gesundheit bei. Darüber kommen wir dann auch auf die kleinen oder größeren Tricks, die wir in manchen Lebenssituationen sehr oft brauchen, um uns selbst zu überlisten, wenn wir wieder mal nicht schaffen, eine Aufgabe anzufangen oder fertigzustellen oder auch nur den Müll vor die Tür zu bringen.
Anschließend widmen wir uns erneut einer Nachfrage aus unserer Hörerschaft: Kann man nach einer Depression eigentlich geheilt sein? Oder ist man viel mehr genesen? Was überhaupt ist dabei der Unterschied? Wir wollen noch einmal ganz genau auf dieses Thema eingehen und berichten darüber, wie Conny heute, mehrere Jahre nach ihrer ersten Episode mit der Depression lebt. Natürlich wollen wir auch wissen, wie Daniel mit der Situation umgeht, da er gerade in einer auslaufenden Episode steckt.

#54 | Morgentief in der Depression

Wir sprechen in dieser Folge über das Schlafen, das Träumen und auch über das Aufwachen. Vor allem über das Aufwachen und wie es danach weiter geht. Denn uns erreichte eine Hörermail mit der Bitte, auf folgende Situation einzugehen: Es ist morgen. Man liegt im Bett und ist von dessen Klauen gefesselt. Man kann nicht aufstehen, weil das Morgentief viel zu große Macht hat. Es ist die schlimmste und schwerste Zeit des Tages. Im Verlauf des Tages nimmt das depressive Gefühl jedoch immer mehr ab, bis man am Abend glaubt, man sei gar nicht erkrankt, sondern würde sich alles nur einbilden.
Conny und Daniel tauschen sich darüber aus und durchforsten ihre Erinnerungen und Gefühle nach ähnlichen Szenarien. Dabei kommen so einige Geschichten aus Kindheit und Erwachsenenalter zum Vorschein. Seid gespannt.

#53 | Geburtstag in der Depression

Es gibt etwas zu feiern! Seit nun einem ganzen Jahr nehmen wir regelmäßig einmal wöchentlich diesen Podcast auf und reden über Depressionen. Das letzte Jahr hätte dabei nicht aufregender sein können. Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt und uns dabei weiter entwickelt. Wir wollen nun Rückschau halten und auf das Jahr zurückblicken, das hinter uns liegt. So berichtet Conny davon, wie schlecht es ihr noch vor einem Jahr ging und wie sie inzwischen darüber denkt. Auch Daniel berichtet und erzählt von den Anfängen seiner Therapie. Dabei vergleicht er die damaligen Erwartungshaltungen mit denen, die er heute an sich selbst hat.

#52 | Empathie in der Depression

In der letzten Folge haben wir uns gezielt damit auseinandergesetzt, was Angehörige tun können, um ihren depressiven Partnern oder Familienmitgliedern eine Unterstützung zu sein. Da dies nur ein kleiner Anfang war und das Thema vermutlich nie voll erschöpft sein wird, haben wir eine Anschlussfolge dazu aufgenommen. Wir gehen noch einmal auf das Thema ein und beleuchten, wie wir uns als an Depressionen Erkrankte fühlen, wenn wir unter vertrauten Menschen sind. Wir möchten aber auch betonen, dass es für Angehörige sehr wichtig ist, auf sich selbst zu achten und für sich zu sorgen.
Und auf einmal steht die Frage im Raum, wann wir eigentlich zuletzt geweint haben und was weinen für uns bedeutet. Wir tauschen uns aus.

#51 | Depression für Angehörige

Weil so viele danach gefragt haben, wie sich Angehörige von an Depressionen Erkrankten verhalten können und wie man ihnen eigentlich helfen kann, haben wir uns darüber Gedanken gemacht und wollen in dieser Folge darüber sprechen. Wir wollen versuchen, zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man an einer Depression erkrankt ist und wir überlegen im nächsten Schritt, was uns an Verhalten unserer Mitmenschen in der schweren Zeit besonders geholfen hat. Wir zählen dabei aber auch Dinge und Kommentare auf, die weniger hilfreich sind oder vielleicht sogar Schaden anrichten können. Natürlich ist das alles sehr individuell zu betrachten und die kleine Liste ist auch nur ein Anfang. Vielleicht kann es aber fürs Erste schon etwas helfen.