Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny & Daniel

#51 | Depression für Angehörige

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny und Daniel

Depressionen zählen zu den besonders weit verbreiteten psychischen Erkrankungen überhaupt und werden oft unterschätzt. Wir möchten unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teilen und zusammen mit Euch das Thema weiter enttabuisieren.

Im Internet findet ihr uns unter www.dark-mind.de

Bei Daniel wurde erst vor Kurzem eine depressive Episode diagnostiziert. Nach diversen Gesprächen beginnt er nun seine erste Therapie.

Bei Conny liegen sowohl Erstdiagnose, als auch die Therapie schon einige Jahre zurück. Dennoch ist die Erkrankung und deren Begleiterscheinungen ein Thema, welches sie immer noch fast täglich beschäftigt.

Wir wünschen euch eine glückliche Woche! Conny und Daniel

#51 | Depression für Angehörige

Weil so viele danach gefragt haben, wie sich Angehörige von an Depressionen Erkrankten verhalten können und wie man ihnen eigentlich helfen kann, haben wir uns darüber Gedanken gemacht und wollen in dieser Folge darüber sprechen. Wir wollen versuchen, zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man an einer Depression erkrankt ist und wir überlegen im nächsten Schritt, was uns an Verhalten unserer Mitmenschen in der schweren Zeit besonders geholfen hat. Wir zählen dabei aber auch Dinge und Kommentare auf, die weniger hilfreich sind oder vielleicht sogar Schaden anrichten können. Natürlich ist das alles sehr individuell zu betrachten und die kleine Liste ist auch nur ein Anfang. Vielleicht kann es aber fürs Erste schon etwas helfen.

#50 | Verlust und Depression

Wir möchten uns in dieser Folge ein wenig mehr mit dem Thema Verlust auseinander setzen. Anlass dafür ist der Tod der Katze von Connys Mutter. Wie eine vermeintlich kleine Sache doch so sehr unseren Alltag prägen und beeinflussen kann, merken wir, je mehr wir uns darüber austauschen.
Zu Beginn spricht Conny davon, wie es sie manchmal so richtig aufbringt, wenn sich ihre Erwartungshaltung nicht erfüllt und sie fremdbestimmt in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist. Wir diskutieren, was besser ist: erst mal ruhig bleiben oder sofort kommunizieren?
Abschließend können wir von Neuigkeiten an der Bewerbungsfront berichten. Sowohl Daniel als auch Conny haben sich mindestens einen Schritt weiter gewagt.
Uuuuund... wie bereits angekündigt, könnt ihr für uns abstimmen. Und zwar beim Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Klickt einfach auf den folgenden Link und schenkt uns eure Stimme: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/dark-mind-der-leichte-podcast-ueber-depressionen/

#49 | Anarchie in der Depression

In dieser Folge erklärt Conny, was PMS ist und wie unerträglich das manchmal sein kann. Wir fragen uns dabei natürlich auch, welche Zusammenhänge die Symptome dieses Syndroms mit Depressionen haben können.
Daniel thematisiert seine Probleme des ständigen Aufschiebens. Ist er, so wie er es mit Humor vermutet, einfach faul? Oder steckt vielleicht doch etwas anderes dahinter?
Vielleicht könnt ihr es ja schon nicht mehr hören, aber wir müssen noch mal über unsere Zukunft sprechen. Conny ist gerade dabei, all ihre Vorhaben Trainer und Coach zu werden, über den Haufen zu werfen. Sie sieht einfach keine praktikable Möglichkeit, ihre Ideen umzusetzen, ohne sich dabei nicht komplett aufopfern zu müssen. Was aber sind Alternativen?
Von Daniel hören wir abschließend Neuigkeiten, was seine Einnahme von Antidepressiva betrifft. Ihr dürft gespannt sein.

#48 | Nicht genug sein in der Depression

Daniel gewährt uns einen Wochenrückblick. Er hatte einen randvollen "Psychotag" und möchte mehr davon berichten. In seiner Therapie wurde einmal mehr das Thema angeschnitten, dass Daniel ein eher geringes Interesse in Unterhaltungen mit anderen Personen aufwenden kann. Ihm scheint dabei eine automatisierte Neugier zu fehlen. Dies möchte er aber ändern. Er erzählt, wie er das in Zukunft üben möchte.
Die zweite Hälfte nutzen wir, um uns darüber auszutauschen, was genug sein für uns bedeutet. Wir sprechen darüber, ob wir überhaupt irgendwann das Gefühl haben, genug zu sein, aber vor allem auch über die Momente und Situationen, in denen das nicht der Fall ist.

#47 | Zu Hause in der Depression

Es wird philosophisch. Was ist eigentlich zu Hause und wie muss sich das anfühlen? Ist es ein Gefühl? Ist es eine Einstellung? Oder ist es am Ende doch ein Zustand? Daniel hat viele Fragen und wenig Antworten. Er und Conny diskutieren die einzelnen Möglichkeiten und erzählen sich gegenseitig von den Erfahrungen aus Kindheit und Jugendzeit. Natürlich geht es aber auch um die Vorstellung eines möglichen zukünftigen Szenarios.
Conny spricht im Anschluss von den ganz neuen und großen und vor allem unangenehmen Herausforderungen ihrer Ausbildung und wie sie das schon wieder an den Rand des nächsten Nervenzusammenbruchs gebracht hat.

#46 | Erschöpfung in der Depression

Wir sprechen heute über Erschöpfung und Ermüdung. Diese Gefühle kennen wir nicht nur aus Zeiten der akuten Depression, sondern auch dann, wenn es uns vermeintlich ganz gut zu gehen scheint. Wir reden dabei auch über Ängste. Davor, zu erschöpft zu sein, um noch dafür zu sorgen, dass wir nicht nur den Stress aushalten, sondern auch dafür sorgen, uns wieder neu mit Kraft und positiver Energie zu versorgen. Doch wie macht man das, wenn man eigentlich viel zu müde ist? Wir sprechen über den Zwiespalt zwischen Ausruhen müssen, weil es nicht anders geht und andererseits das bewusstsein, dass man positive Energie nur durch gewisse Formen der Aktivität sammeln kann.
Es soll in dieser Folge auch einmal mehr um Antidepressiva gehen. Daniel spricht von seiner aktuellen Situation und davon, wie er im Moment den Umgang mit seinen Medikamenten handhabt,

#45 | Eltern und Depressionen

Wir haben es letzte Woche schon unwissenderweise angeschnitten, denn in einer Hörermail wurden wir gefragt, wie es eigentlich in unseren Familien mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen aussieht. Hier waren wir uns einig, dass Depressionen wohl schon seit Generationen aufgetreten sind. Gesprochen hat jedoch niemand darüber. Natürlich nicht. Und so hat man heute den Eindruck, dass sich Depressionen als Krankheitsbild erst in der heutigen zeit häufen.
Daran anknüpfend berichtet nun Conny aus gegebenem Anlass von depressiven Tendenzen ihrer Mutter. Wie sie darauf reagiert hat und was das für Auswirkungen haben könnte, hört ihr in dieser Folge.
Darüber hinaus spricht Daniel über Stress und Ängste, die ihn aktuell beschäftigen. Wäre es eventuell möglich, dass er sich wieder in die Person zurückentwickelt, die er einmal vor der Depression und der Therapie gewesen ist?!

#44 | Zur Last fallen in der Depression

Dies ist eine besondere Folge, denn wir widmen einen Großteil der Zeit dazu, eure Fragen an uns zu beantworten. Dabei beschreiben wir sehr viele Situationen, die wir während unserer Psychotherapien erlebt haben und auch, wie wir sie heute wahrnehmen. Wir erzählen auch davon, wie wir uns eigentlich dabei fühlen, so einen persönlichen Podcast zu machen. Und wir berichten darüber hinaus, wie es uns aktuell geht. So spricht Conny darüber, wie sie ihren letzten psychischen Tiefpunkt überwunden hat. Daniel erzählt unerwartet von einer Zählsucht und wie dies seinen Alltag beeinflusst.

#43 | Stress in der Depression

In der vorherigen Folge haben wir bereits angerissen, dass es Conny oft schwer fällt, davon zu berichten, wie es ihr wirklich geht oder davon, dass sich gerade etwas spannendes oder bewegendes in ihrem Leben ereignet hat. Nach der Aufnahme sind ihr dazu noch einige Gedanken gekommen, die sie nun teilen möchte. Wie wir alle wissen, kommt es ja immer irgendwo her, dass man eben so ist, wie man ist. Vor Kurzem konnte Conny dies einmal mehr feststellen, denn ihre Eltern sind manchmal wahre Künstler in Sachen schlechter Kommunikation. Aber hört selbst. Auch Daniel möchte dazu eine kleine Geschichte erzählen und geht daher auf seine schwierigen Familienverhältnisse ein. Dabei unterscheidet er ganz klar zwischen Situationen, in denen es ihm sehr leicht fällt, von sich und seinem Leben zu sprechen und den Momenten, in denen es ihm wichtig ist, Informationen für sich zu behalten.
Zum Schluss gehen wir mal wieder auf Daniels Therapie ein und darauf, wie der aktuelle Stand bezüglich seiner Antidepressiva ist.

#42 | Nix passiert in der Depression

Eigentlich ist immer alles nur das gleiche, beklagt sich Daniel. Es passiert einfach nichts und das viele Spazieren jeden Tag ist auch schon lange kein Highlight mehr. Und doch passiert gerade so viel. Oder zumindest mehr, als man denkt. Wir knüpfen noch einmal an unsere aktuelle Job- und Bewerbungssituation an. Conny schickt Bewerbungen raus, hat aber weiterhin gemischte Gefühle. Was ist, wenn auch die neue Arbeit wieder zur Belastung wird und für Frustration sorgt? Wann zieht man die Grenze und welche Alternativen gibt es?
Daniel hat nun auch schon die ein oder andere Arbeitsstelle ins Visier genommen. Dennoch ist da weiterhin seine Reha. Wann und wie sie stattfinden wird, bleibt nach wie vor unklar. Aber wird Daniel sie überhaupt machen? Er ist hin und her gerissen zwischen dem Wiedereinstieg in das Leben und der maximalen Konfrontation mit der Depression und seinen persönlichen Themen.