Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny & Daniel

#55 | Zukunft der Depression

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny und Daniel

Depressionen zählen zu den besonders weit verbreiteten psychischen Erkrankungen überhaupt und werden oft unterschätzt. Wir möchten unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teilen und zusammen mit Euch das Thema weiter enttabuisieren.

Im Internet findet ihr uns unter www.dark-mind.de

Bei Daniel wurde erst vor Kurzem eine depressive Episode diagnostiziert. Nach diversen Gesprächen beginnt er nun seine erste Therapie.

Bei Conny liegen sowohl Erstdiagnose, als auch die Therapie schon einige Jahre zurück. Dennoch ist die Erkrankung und deren Begleiterscheinungen ein Thema, welches sie immer noch fast täglich beschäftigt.

Wir wünschen euch eine glückliche Woche! Conny und Daniel

#55 | Zukunft der Depression

Wir sprechen erst mal über das Wetter. Warum auch nicht? Denn die meteorologischen Umstände tragen schließlich auch erheblich zur psychischen, aber auch körperlichen Gesundheit bei. Darüber kommen wir dann auch auf die kleinen oder größeren Tricks, die wir in manchen Lebenssituationen sehr oft brauchen, um uns selbst zu überlisten, wenn wir wieder mal nicht schaffen, eine Aufgabe anzufangen oder fertigzustellen oder auch nur den Müll vor die Tür zu bringen.
Anschließend widmen wir uns erneut einer Nachfrage aus unserer Hörerschaft: Kann man nach einer Depression eigentlich geheilt sein? Oder ist man viel mehr genesen? Was überhaupt ist dabei der Unterschied? Wir wollen noch einmal ganz genau auf dieses Thema eingehen und berichten darüber, wie Conny heute, mehrere Jahre nach ihrer ersten Episode mit der Depression lebt. Natürlich wollen wir auch wissen, wie Daniel mit der Situation umgeht, da er gerade in einer auslaufenden Episode steckt.

#54 | Morgentief in der Depression

Wir sprechen in dieser Folge über das Schlafen, das Träumen und auch über das Aufwachen. Vor allem über das Aufwachen und wie es danach weiter geht. Denn uns erreichte eine Hörermail mit der Bitte, auf folgende Situation einzugehen: Es ist morgen. Man liegt im Bett und ist von dessen Klauen gefesselt. Man kann nicht aufstehen, weil das Morgentief viel zu große Macht hat. Es ist die schlimmste und schwerste Zeit des Tages. Im Verlauf des Tages nimmt das depressive Gefühl jedoch immer mehr ab, bis man am Abend glaubt, man sei gar nicht erkrankt, sondern würde sich alles nur einbilden.
Conny und Daniel tauschen sich darüber aus und durchforsten ihre Erinnerungen und Gefühle nach ähnlichen Szenarien. Dabei kommen so einige Geschichten aus Kindheit und Erwachsenenalter zum Vorschein. Seid gespannt.

#53 | Geburtstag in der Depression

Es gibt etwas zu feiern! Seit nun einem ganzen Jahr nehmen wir regelmäßig einmal wöchentlich diesen Podcast auf und reden über Depressionen. Das letzte Jahr hätte dabei nicht aufregender sein können. Wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt und uns dabei weiter entwickelt. Wir wollen nun Rückschau halten und auf das Jahr zurückblicken, das hinter uns liegt. So berichtet Conny davon, wie schlecht es ihr noch vor einem Jahr ging und wie sie inzwischen darüber denkt. Auch Daniel berichtet und erzählt von den Anfängen seiner Therapie. Dabei vergleicht er die damaligen Erwartungshaltungen mit denen, die er heute an sich selbst hat.

#52 | Empathie in der Depression

In der letzten Folge haben wir uns gezielt damit auseinandergesetzt, was Angehörige tun können, um ihren depressiven Partnern oder Familienmitgliedern eine Unterstützung zu sein. Da dies nur ein kleiner Anfang war und das Thema vermutlich nie voll erschöpft sein wird, haben wir eine Anschlussfolge dazu aufgenommen. Wir gehen noch einmal auf das Thema ein und beleuchten, wie wir uns als an Depressionen Erkrankte fühlen, wenn wir unter vertrauten Menschen sind. Wir möchten aber auch betonen, dass es für Angehörige sehr wichtig ist, auf sich selbst zu achten und für sich zu sorgen.
Und auf einmal steht die Frage im Raum, wann wir eigentlich zuletzt geweint haben und was weinen für uns bedeutet. Wir tauschen uns aus.

#51 | Depression für Angehörige

Weil so viele danach gefragt haben, wie sich Angehörige von an Depressionen Erkrankten verhalten können und wie man ihnen eigentlich helfen kann, haben wir uns darüber Gedanken gemacht und wollen in dieser Folge darüber sprechen. Wir wollen versuchen, zu beschreiben, wie man sich fühlt, wenn man an einer Depression erkrankt ist und wir überlegen im nächsten Schritt, was uns an Verhalten unserer Mitmenschen in der schweren Zeit besonders geholfen hat. Wir zählen dabei aber auch Dinge und Kommentare auf, die weniger hilfreich sind oder vielleicht sogar Schaden anrichten können. Natürlich ist das alles sehr individuell zu betrachten und die kleine Liste ist auch nur ein Anfang. Vielleicht kann es aber fürs Erste schon etwas helfen.

#50 | Verlust und Depression

Wir möchten uns in dieser Folge ein wenig mehr mit dem Thema Verlust auseinander setzen. Anlass dafür ist der Tod der Katze von Connys Mutter. Wie eine vermeintlich kleine Sache doch so sehr unseren Alltag prägen und beeinflussen kann, merken wir, je mehr wir uns darüber austauschen.
Zu Beginn spricht Conny davon, wie es sie manchmal so richtig aufbringt, wenn sich ihre Erwartungshaltung nicht erfüllt und sie fremdbestimmt in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist. Wir diskutieren, was besser ist: erst mal ruhig bleiben oder sofort kommunizieren?
Abschließend können wir von Neuigkeiten an der Bewerbungsfront berichten. Sowohl Daniel als auch Conny haben sich mindestens einen Schritt weiter gewagt.
Uuuuund... wie bereits angekündigt, könnt ihr für uns abstimmen. Und zwar beim Publikumsvoting für den Deutschen Podcast Preis. Klickt einfach auf den folgenden Link und schenkt uns eure Stimme: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/dark-mind-der-leichte-podcast-ueber-depressionen/

#49 | Anarchie in der Depression

In dieser Folge erklärt Conny, was PMS ist und wie unerträglich das manchmal sein kann. Wir fragen uns dabei natürlich auch, welche Zusammenhänge die Symptome dieses Syndroms mit Depressionen haben können.
Daniel thematisiert seine Probleme des ständigen Aufschiebens. Ist er, so wie er es mit Humor vermutet, einfach faul? Oder steckt vielleicht doch etwas anderes dahinter?
Vielleicht könnt ihr es ja schon nicht mehr hören, aber wir müssen noch mal über unsere Zukunft sprechen. Conny ist gerade dabei, all ihre Vorhaben Trainer und Coach zu werden, über den Haufen zu werfen. Sie sieht einfach keine praktikable Möglichkeit, ihre Ideen umzusetzen, ohne sich dabei nicht komplett aufopfern zu müssen. Was aber sind Alternativen?
Von Daniel hören wir abschließend Neuigkeiten, was seine Einnahme von Antidepressiva betrifft. Ihr dürft gespannt sein.

#48 | Nicht genug sein in der Depression

Daniel gewährt uns einen Wochenrückblick. Er hatte einen randvollen "Psychotag" und möchte mehr davon berichten. In seiner Therapie wurde einmal mehr das Thema angeschnitten, dass Daniel ein eher geringes Interesse in Unterhaltungen mit anderen Personen aufwenden kann. Ihm scheint dabei eine automatisierte Neugier zu fehlen. Dies möchte er aber ändern. Er erzählt, wie er das in Zukunft üben möchte.
Die zweite Hälfte nutzen wir, um uns darüber auszutauschen, was genug sein für uns bedeutet. Wir sprechen darüber, ob wir überhaupt irgendwann das Gefühl haben, genug zu sein, aber vor allem auch über die Momente und Situationen, in denen das nicht der Fall ist.

#47 | Zu Hause in der Depression

Es wird philosophisch. Was ist eigentlich zu Hause und wie muss sich das anfühlen? Ist es ein Gefühl? Ist es eine Einstellung? Oder ist es am Ende doch ein Zustand? Daniel hat viele Fragen und wenig Antworten. Er und Conny diskutieren die einzelnen Möglichkeiten und erzählen sich gegenseitig von den Erfahrungen aus Kindheit und Jugendzeit. Natürlich geht es aber auch um die Vorstellung eines möglichen zukünftigen Szenarios.
Conny spricht im Anschluss von den ganz neuen und großen und vor allem unangenehmen Herausforderungen ihrer Ausbildung und wie sie das schon wieder an den Rand des nächsten Nervenzusammenbruchs gebracht hat.

#46 | Erschöpfung in der Depression

Wir sprechen heute über Erschöpfung und Ermüdung. Diese Gefühle kennen wir nicht nur aus Zeiten der akuten Depression, sondern auch dann, wenn es uns vermeintlich ganz gut zu gehen scheint. Wir reden dabei auch über Ängste. Davor, zu erschöpft zu sein, um noch dafür zu sorgen, dass wir nicht nur den Stress aushalten, sondern auch dafür sorgen, uns wieder neu mit Kraft und positiver Energie zu versorgen. Doch wie macht man das, wenn man eigentlich viel zu müde ist? Wir sprechen über den Zwiespalt zwischen Ausruhen müssen, weil es nicht anders geht und andererseits das bewusstsein, dass man positive Energie nur durch gewisse Formen der Aktivität sammeln kann.
Es soll in dieser Folge auch einmal mehr um Antidepressiva gehen. Daniel spricht von seiner aktuellen Situation und davon, wie er im Moment den Umgang mit seinen Medikamenten handhabt,