Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny & Daniel

#29 | Vermeidung und Konfrontation

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny und Daniel

Depressionen zählen zu den besonders weit verbreiteten psychischen Erkrankungen überhaupt und werden oft unterschätzt. Wir möchten unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teilen und zusammen mit Euch das Thema weiter enttabuisieren.

Im Internet findet ihr uns unter www.dark-mind.de

Bei Daniel wurde erst vor Kurzem eine depressive Episode diagnostiziert. Nach diversen Gesprächen beginnt er nun seine erste Therapie.

Bei Conny liegen sowohl Erstdiagnose, als auch die Therapie schon einige Jahre zurück. Dennoch ist die Erkrankung und deren Begleiterscheinungen ein Thema, welches sie immer noch fast täglich beschäftigt.

Wir wünschen euch eine glückliche Woche! Conny und Daniel

#29 | Vermeidung und Konfrontation

Eine Folge der etwas anderen Art. Daniel hat so viel Neuigkeiten zu berichten, dass wir fast eine ganze Folge damit füllen können. Es geht um die schwierigen familiären Themen und was sich eigentlich dahinter verbirgt. Nachdem es mehrere Kontaktversuche seitens verschiedener Familienmitglieder gab, plant Daniel nun den Konfrontationskurs. Das bedeutet, einmal alles auf den Tisch zu legen, was ihn geprägt hat und bis heute belastet. Dazu berichtet er, wie seine Therapeutin ihn bei diesem Vorhaben unterstützt und begleitet und welche Methoden dabei angewandt werden. Was genau dahinter steckt und was das alles eigentlich mit Vermeidung zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Episode.

#28 | Depressionen und Glaubenssätze

Zu Beginn wollen wir mal wieder einen Stimmungsabgleich vornehmen. Ein weiterer Lockdown steht bevor. Welche Gefühle und Gedanken umtreiben uns gerade und was genau ändert sich eigentlich für uns persönlich im Einzelnen?
Im Hauptteil nehmen wir uns das Thema Glaubenssätze vor. Glaubenssätze sind vereinfacht gesagt das, wofür unsere kindheitliche Prägung den Grundstein legt. Es sind Annahmen und Überzeugungen, die wir mit in unser späteres Leben nehmen und nach dessen Grundsätzen wir unser Handeln ausrichten. Wir überlegen, welche Annahmen dies bei uns selbst sind und kommen dabei auf unterschiedliche Verhaltensweisen. Natürlich wollen wir auch wissen, ob und wie sich dieses Verhalten auf unsere depressiven Episoden auswirkt. Auch die Frage nach Gründen und Lösungsansätzen wird gestellt. Hört selbst, ob wir zu einem Ergebnis kommen.

#27 | Herbstdepression

Das herbstliche Wetter erinnert uns dieser Tage immer mehr daran, dass nun bald die dunkle Jahreszeit vor der Tür steht. In diesem Zusammenhang rechnen wir eigentlich schon fest damit, dass sich wieder eine gewisse und allzu bekannte Melancholie einstellen könnte. Wir tauschen uns daher über Herbst- bzw. allgemein gesehen über saisonal bedingte Depressionen aus. Dabei versuchen wir einzuordnen, wie wir selbst auf verschiedene Stimmungen der Jahre reagieren und ob unsere reguläre Depression auch etwas damit zu tun hat.
Im Verlauf der Folge kommen wir auf das Thema Erwartungshaltung. Was passiert, wenn wir zwar erwarten, dass etwas passiert, wir jedoch nichts dafür tun? Richtig: nichts. Daniel bringt hierfür den Begriff "passive Erwartungshaltung" ein, da dies in seiner Therapie des Öfteren ein zentrales Thema ist. Wir bringen verschiedene Lebenssituationen ins Spiel und tauschen uns darüber aus.

# 26 | Flexibilität in der Depression

Ab wann gilt man eigentlich als unflexibel? Wir stellen allgemein fest, dass wohl keiner besonders große Lust auf Veränderungen hat und diese auch oft mit viel Aufwand verbunden sind. Aber ist das Gewohnte denn wirklich besser als das Neue, auf das wir uns nicht einlassen wollen? Wir stellen fest, dass unsere Erfahrung beide Situationen bestätigt. In der Depression kann es uns oft noch schwerer fallen, die beliebte Komfortzone zu verlassen, da diese dann ohnehin meist nicht allzu bequem ist.
Das Gegenteil von Flexibilität kann eine gewisse Affinität zu Kontrolle sein (wir wollen es ja nicht gleich Kontrollwahn nennen ;)). Wir schauen, in welchen Situationen wir gern die Oberhand über die Lage behalten wollen und kommen zu erstaunlichen, aber auch erschreckenden Ergebnissen. Hört selbst.

#25 | Vertrauensangst in der Depression

Wir möchten uns diesmal dem Thema Vertrauen annähern. Vor allem stellen wir uns die Frage, wie sich unsere zwischenmenschlichen Beziehungen diesbezüglich bisher gestaltet haben. Aber was genau ist eigentlich Vertrauen? Wir kommen an unsere Grenzen...
Zu Beginn der Folge berichten wir von den Erkenntnissen, die uns im Laufe der vergangenen Woche ereilt haben. Daniel hat gemerkt, dass er sich inzwischen schon viel besser um sich selbst kümmern kann. Conny hat festgestellt, dass es nicht nur wichtig ist, die von außen einwirkende Negativität aus dem eigenen Leben zu reduzieren. Es ist auch wichtig, dass man sich mit positiven Menschen umgibt, die beeinflussen, dass man auch sich selbst eine wohlwollendere Einstellung aneignet.
Am Ende der Episode beantworten wir wieder eine Hörermail. Diesmal zu der Frage, wie man am besten auf einen Menschen zugehen kann, von dem man vermutet, dass er mehr und mehr in eine Depression abgleiten könnte.

#24 | Zweifel und Ersthilfe in der Depression

Daniel wollte eigentlich nur kurz von seiner letzten Therapiestunde berichten. Wir kommen jedoch schnell in eine Grundsatzdiskussion: Warum wird dem Patienten oft nicht erklärt, wie die Therapie abläuft und was die Hintergründe derer sind. Ist es wirklich so, dass immer nur eine Therapie helfen kann oder könnten auch andere Formate nützlich sein? Daniel plagen zu diesem Thema aktuell sehr viele Fragen. Analog dazu berichtet Conny von ihrer Coachingausbildung und versucht, Parallelen zu ziehen. Sie spricht davon, wie es ist, mal auf dem Stuhl des Begleiters (und nicht auf dem des Klienten) zu sitzen und auch, was ihr durch den Kopf geht, wenn sie vor Publikum persönliche Dinge erzählen soll.
Im zweiten Teil der Folge sprechen wir darüber, dass man sich in der Depression meist eine Art Erste Hilfe Koffer zusammen stellt. Wir interessieren uns für die individuellen Inhalte und überprüfen, was von diesen Inhalten auch wirklich leistet, was wir uns davon versprechen.

#23 | Selbstdarstellung in der Depression

Anlässlich einer Hörermail sprechen wir über das Thema Selbstdarstellung und Selbstbild in der Depression, aber auch darüber hinaus. Natürlich kommen wir in diesem Zusammenhang nicht an Social Media vorbei. Wir schauen uns an, wie wir uns dort selbst präsentieren. Man kommt zwangsläufig zur Schlussfolgerung, dass sich die meisten Leute ausschließlich positiv darstellen und nur zeigen, was schön ist. Das Negative bleibt oft ungesehen. Doch Conny sind einige sympathische Ausnahmen aufgefallen.
Es ist jedoch nicht nur das digitale Leben, in dem wir uns anders aussehen lassen, als in der Realität. Auch im wahren Leben zeigen wir uns meistens von einer Seite, die nicht ganz der persönlichen Wahrheit entspricht. Welche Strategien wir nutzen, um uns, auch während der Depression, stark und positiv wirken zu lassen, besprechen wir in dieser Folge.

#22 | Depression und Enttäuschung

In seiner täglichen Routine ist Daniel über folgende These gestoßen: "Müssen wir unsere Eltern enttäuschen, damit wir glücklich werden können?". Diese interessante Fragestellung greifen wir in dieser Folge auf und wollen sie zunächst generell auf das Zwischenmenschliche ausdehnen? Was macht Enttäuschung mit uns im aktiven und im passiven Sinne und in welchen Situationen haben wir uns bisher schon wiedergefunden? Conny kann sich in Bezug auf Ihre Eltern an eine ganz bestimmte Situation erinnern, bei der sie heute bereut, ihr Eltern nicht enttäuscht zu haben. Dies hatte auch mit der Belastung ihrer damaligen Depression zu tun. Auch Daniel kann von einer spannenden Situation mit seiner Therapeutin berichten. Hier waren die Rollen jedoch umgekehrt verteilt: Er war derjenige, der enttäuscht wurde. Wie er damit umgegangen ist, berichtet er in dieser Folge.

#21 | Ist nach der Depression vor der Depression?

Wer in einer depressiven Episode steckt, kann sich meistens gar nicht vorstellen, dass es je wieder ein Leben danach geben wird. Wir glauben, dass die Depression zu unserer neuen Persönlichkeit geworden ist und auch, dass sich das so schnell nicht wieder ändern wird. Doch was passiert eigentlich nach der Depression? Laut Statistik erkrankt jeder fünfte Betroffene ein weiteres Mal an einer Depression. Zwar wollen wir die Hoffnung nicht verlieren, tauschen uns aber dennoch über unsere Bedenken und Gefühle zu diesem Thema aus. Daniel fällt dazu eine Geschichte aus seiner späten Teenagerzeit ein, in der es ihm auffällig schlecht ging. Wir erhalten einen Einblick in seine Vorgeschichte.
Conny macht sich Gedanken, wie viel sie nach einer abgeschlossenen Therapie überhaupt aufgearbeitet haben kann und vermutet, dass da wohl noch einiges zu tun sein könnte.
Letztendlich können wir nur wachsam bleiben und versuchen, die Hinweise und Zeichen früh genug zu erkennen.

#20 | Alltagsphenomäne in der Depression

In dieser Folge sprechen wir über einige verschiedene Alltagssituationen. Was passiert eigentlich an unseren Sonntagen und wie oft besucht Conny ihre Eltern. Gibt es vielleicht sogar eine Entwicklung, was das Verhältnis zu ihren Eltern betrifft? Ein Abgleich zwischen Kindheit und aktueller Zeit.
Daniel überrascht mit einer Nachricht, die er von seiner Mutter bekommen hat. Nachdem er sie mit uns teilt, sprechen wir darüber, ob und was er in eine Antwort schreiben könnte.
Anlässlich einer Hörermail sprechen wir noch einmal über Wut und Gelassenheit und nehmen damit Bezug auf die Themen von Folge 16 und 17. Wir erklären nun, wann welche Strategie, Wut ausleben oder gelassen und empathisch bleiben, für uns am besten funktionieren und warum das so ist.
Zum Schluss gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht von Daniel, denn er hat begonnen, Meditation für sich auszuprobieren.