Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny & Daniel

#41 | Unzufrieden in der Depression

Dark Mind | Der leichte Podcast über Depressionen

Erfahrungsberichte von Conny und Daniel

Depressionen zählen zu den besonders weit verbreiteten psychischen Erkrankungen überhaupt und werden oft unterschätzt. Wir möchten unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch teilen und zusammen mit Euch das Thema weiter enttabuisieren.

Im Internet findet ihr uns unter www.dark-mind.de

Bei Daniel wurde erst vor Kurzem eine depressive Episode diagnostiziert. Nach diversen Gesprächen beginnt er nun seine erste Therapie.

Bei Conny liegen sowohl Erstdiagnose, als auch die Therapie schon einige Jahre zurück. Dennoch ist die Erkrankung und deren Begleiterscheinungen ein Thema, welches sie immer noch fast täglich beschäftigt.

Wir wünschen euch eine glückliche Woche! Conny und Daniel

#41 | Unzufrieden in der Depression

Bist du zufrieden? Mit dieser Frage haben wir die letzte Folge ausklingen lassen und mit dieser Frage wollen wir auch in diese Folge einsteigen. Erstaunlicherweise merken wir, dass man diese Frage wohl jeden Tag anders beantworten würde. Aber Daniel kennt auch eine gute Trickfrage, mit der man den Fokus in jedem Fall wieder auf das Positive im Leben richten kann. Conny jedoch berichtet zunächst von ihrer Unzufriedenheit über ihre aktuelle Situation. Die Jobsuche gestaltet sich eher sperrig und auch ihre Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitsleben sind alles andere als greifbar. Auch Daniel kennt dieses Gefühl. Er befindet sich immer noch im Zwiespalt und denkt darüber nach, was genau eigentlich Arbeit für ihn bedeutet.
Im zweitenTeil der Folge erzählt Daniel davon, dass er inzwischen nur noch sechs Therapiestunden übrig hat! Das klingt zunächst erschreckend, doch hat seine Therapeutin bereit eine Verlängerung von 40 weiteren Stunden in die Wege geleitet. Dennoch wird es nun immer mehr um Loslösung und Abnabelung von seinem psychischen Beistand gehen. Wir sprechen darüber.

#40 | Lebensfragen in der Depression

Zunächst wollen wir noch einmal Bezug auf die vorherige Folge nehmen, in der es hauptsächlich um unsere Ängste ging. Es blieb die Frage offen, die Daniel abschließend an Conny gerichtet hat, nämlich, was sie denn aus dieser Folge mitgenommen hätte. Sie hat noch einmal darüber nachgedacht und berichtet von Erinnerungen aus ihrer Kindheit und deren Auswirkungen auf ihr späteres Leben.
Daniel hat Neuigkeiten zu berichten! Inzwischen wurde sein Antrag auf einen Rehaaufenthalt bewilligt, sodass er nun eine fünfwöchige Rehabilitation absolvieren darf. Das klingt zunächst verlockend, doch Daniel ist, aufgrund der aktuellen Entwicklungen, in einen persönlichen Zwiespalt geraten und erzählt, was ihm momentan alles durch den Kopf geht.
Darüber kommen wir recht schnell auf die Themen Jobsuche und erfüllende Beschäftigungen zu sprechen. Wir tauschen uns darüber aus, was wir gerade für Pläne haben, aber auch darüber, welche Bedenken uns dabei umtreiben.

#39 | Depression und Ängste

Um warm zu werden, tauschen wir uns einmal mehr über unsere Schlafstörungen aus und wälzen immer wieder neue Methoden, die vielleicht dazu beitragen könnten, besser in den Schlaf zu finden oder einfach mal durchschlafen zu können. Ein frommer Wunsch, aber irgendwie muss das doch zu schaffen sein! Und was hat eigentlich das Restless-Legs-Syndrom damit zu tun?!
Danach wird es etwas abstrakter. Wir haben zwar schon öfter im Kleinen über unsere Ängste gesprochen und hier und da schon ein paar Erfahrungen geteilt, doch nun wollen wir das Thema Angst einmal genauer unter die Lupe nehmen. Was ist das eigentlich, Angst? Und wozu soll das alles gut sein? Es wäre ja viel schöner, wenn wir alle einfach nicht ängstlich sein bräuchten und dadurch ein viel ruhigeres Leben hätten. Wir gehen dem Gefühl auf den Grund und schauen auf unsere persönlichen Erfahrungen und Empfindungen.

#38 | Social Skills in der Depression

Wir sprechen über ein Thema der etwas anderen Art. Es geht um soziale Skills. Diese wünschen sich wohl nicht nur an Depressionen erkrankte Menschen, sondern vielleicht fast jeder, der in die Situation kommt, mit anderen Personen zu kommunizieren. Im Zuge der Hausaufgabe, die wir uns in der vergangenen Folge aufgetragen haben, nämlich zu versuchen, Hilfe anzunehmen oder um Hilfe zu bitten, hat Daniel an einem Onlineseminar teilgenommen, um seinen sozialen Fähigkeiten zu steigern. Über den Tipp seiner Therapeutin fand er eine Onlineplattform, die sich speziell mit zwischenmenschlichen Themen und deren Hintergründen beschäftigt. Er berichtet uns davon, was er alles gelernt hat, welche Bedenken er hatte und was seine Exit-Strategie war, falls er sich während des Webinars zu unwohl fühlen sollte.
Auch Conny kommt das alles sehr bekannt vor. Sie schaut gern auf das Gelernte aus Ihrer Weiterbildung zurück und spricht ebenfalls von verschiedenen Beispielen der Gesprächsführung und was dabei so alles schief gehen kann.

#37 | Depression und Hilfe

Dies ist wieder eine Folge, in der wir uns einem bestimmten Thema widmen wollen. Viele kennen es bestimmt von sich selbst: Wenn man von Freunden, Bekannten oder Familie um Hilfe gebeten wird, ist man sofort zur Stelle, egal, wie voll der Terminkalender auch sein mag. Wenn es aber darum geht, dass wir selbst auch nur ein bisschen Unterstützung benötigen, sieht es schon ganz anders aus. Oft versuchen wir einfach, alles allein zu schaffen, um nur keine Hilfe von außen annehmen zu müssen und dadurch eventuell sogar in eine Abhängigkeit zu geraten.
Wir stellen uns zu diesem Thema unter anderem die Fragen, in welchen Situationen wir eigentlich um Hilfe bitten oder überhaupt Unterstützung benötigen würden, ob es da eventuell Unterschiede bei verschiedenen Personen gibt und natürlich, ob es Vorteile hat, alles allein zu machen, oder ob wir lieber etwas an unserer Situation ändern möchten. So viel sei schon einmal vorab gesagt: Wir kommen innerhalb der Folge zu ganz neuen Erkenntnissen.

#36 | Ein depressiver Jahresrückblick

Bereits in der vergangenen Folge haben wir uns darüber ausgetauscht, wie wir die Weihnachtsfeiertage für gewöhnlich verbringen, was wir dabei denken und fühlen und wie unsere Pläne für das aktuelle Fest aussehen. Nun wollen wir natürlich auch wissen, wie wir diese Tage tatsächlich verlebt haben. So berichtet Conny davon, ob sie auch dieses Jahr von ihrer Feiertagsdepression eingeholt wurde oder ob sie dieser diesmal entgehen konnte. Von Daniel hören wir, ob er es geschafft hat, einen längeren Ausflug, raus aus Berlin, zu machen, um somit seine noch unsicheren Pläne in die Tat umzusetzen.
Passend zur Jahreswende bedienen wir uns dem beliebten Mittel der Reflexion und wollen Rückschau auf das halten, was nun hinter uns liegt. Wir fassen zusammen, welche Themen uns in diesem besonderen Jahr bewegt haben und was wir uns daraus mitnehmen können.
Im Anschluss daran stellen wir natürlich auch die Frage, ob es schon Pläne für das noch vor uns liegende Jahr gibt und ob es Dinge gibt, die man in dieser Ungewissheit überhaupt fest einplanen kann.

#35 | Depressionen und das innere Kind

Nachdem wir uns über unser aktuelles Tagesgeschehen ausgetauscht haben, sprechen wir in dieser Folge über das psychologische Konzept des "Inneren Kindes". Als Nicht-Experten (wie ihr ja wisst), versuchen wir dazu zunächst herauszufinden, wo das Ganze eigentlich her kommt und was es mit diesem Konzept und der damit verbundenen Therapiemethode auf sich hat. An dieser Stelle halten wir auch einen Literaturtipp bereit.
Eigentlicher Anlass, aber auch große Unterstützung zu und bei diesem Thema sind zwei vollgepackte E-Mails einer Hörerin. Sie berichtet uns begeistert von ihrer persönlichen Erfahrung mit dem inneren Kind und gibt uns zur besseren Veranschaulichung ein paar sehr interessante Beispiele. Wir teilen diese natürlich mit euch.

#34 | Die Depression, Weihnachten, Corona & Lockdown

Wir wollen zum Einstieg natürlich erst einmal wissen, ob es Neuigkeiten nach der großen Konfrontation Daniels mit seiner Mutter gibt. Was ist ihm seither durch den Kopf gegangen? Ist das gute Gefühl bestehen geblieben? Und vor allem: Gab es noch einmal Reaktionen seitens der Familie nach dem offenbarenden Gespräch?
Im Anschluss beschäftigen wir uns aus gegebenem Anlass mit dem Thema Weihnachten. Zunächst erzählen wir uns einander, wie wir die alljährlichen Feiertage für gewöhnlich verbringen und auch, was dieses Jahr aufgrund der Pandemie vielleicht anders läuft als sonst. Doch nicht nur der Ablauf der Weihnachtstage interessiert uns. Vor allem wollen wir natürlich wissen, was Weihnachten mit unserem Gefühlsleben macht. Welche Stimmung verbreitet sich bei uns und was bedeutet es für uns eigentlich, dass wir an diesen Tagen so viel Zeit damit verbringen, uns im familiären Kontext aufzuhalten.

#33 | Depression und Konfrontation 2.0

Jetzt wird es endlich spannend. In den vorangehenden Folgen haben wir schon oft darüber gesprochen, dass Daniel die Konfrontation mit seiner Familie und insbesondere mit seiner Mutter plant. Er möchte endlich die vielen unausgesprochenen Dinge ansprechen und Fragen stellen, die ihm schon fast sein ganzes Leben lang unter der Seele brennen. Nach vielen vorbereitenden Therapiestunden ist es nun soweit und ein Treffen mit seiner Mutter hat stattgefunden. Was geschah, worüber wirklich gesprochen wurde und was das alles für Folgen hatte, hört ihr in dieser Folge.
Auch Conny berichtet weiteres von ihren aktuellen Themen und den Überlastungserscheinungen, die sei schon eine Weile begleiten. Einige kräftezehrende Wochen sind nun vergangen und die psychischen Belastungen sind inzwischen überstanden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der offensichtlichen akuten Belastung und den psychosomatischen Begleiterscheinungen? Conny verrät mehr.

#32 | 1 Jahr Therapie, ein depressives Jubiläum

Wir bleiben im Hier und Jetzt. Conny berichtet davon, wie sie sich selbst in den letzten Wochen mit ihrer Ausbildung unter Druck gesetzt hat und was das mit ihrer Psyche und ihrem Körper gemacht hat. Dabei merken wir, dass alles oft damit zusammen hängt, für sich selbst eine Grenze zu setzten, aber auch für andere verständlich formulieren zu können, was gerade mit einem los ist und wie ernst die Lage tatsächlich ist.
Über Umwege kommen wir auf die Frage, ob wir eigentlich dankbar sind. Wofür sind wir dankbar, in welchem Maße und vor wem können wir das überhaupt äußern?
Daniel führt weiter sein Vorhaben, seine Mutter zu treffen, aus. Er möchte mit ihr sprechen und sie zur Rede stellen. Für ihn stellen sich im Moment viele Fragen, die seine Kindheit und Jugendzeit betreffen. So erhofft er sich nun endlich Antworten auf so viel Unausgesprochenes zu erhalten.
zudem blicken wir auf Daniels bisherigen Therapieverlauf zurück. Ein Jahr ist inzwischen vergangen. Daniel zieht eine Bilanz.